Hautpflege-Routine Reihenfolge

Tägliche Hautpflege-Routine – darauf kommt es an

Gesunde und gepflegte Haut bringt das gesamte Gesicht zum Strahlen. Doch nicht jeder ist von Natur aus mit einem leuchtenden Teint gesegnet.

Warum eine gute Hautpflege-Routine so wichtig ist

Unsere Haut ist jeden Tag intensiven Umwelteinflüssen ausgesetzt. UV-Licht, Feinstaub und andere Partikel, die in der Luft herumfliegen, greifen sie ständig an. Das bringt ihren Feuchtigkeitshaushalt aus der Balance und kann sogar zu Irritationen führen. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie eine tägliche Hautpflege-Routine in Ihren Tagesablauf integrieren. Dadurch versorgen Sie Ihre Haut mit wichtiger Feuchtigkeit und wertvollen Nährstoffen. Das wiederum sorgt dafür, dass sie sich besser selbst regenerieren kann. Viele Hautpflege-Produkte verpassen ihr außerdem einen wirksamen Schutz vor der Bindung freier Radikale, die maßgeblich für die frühzeitige Hautalterung verantwortlich sind.

Welche Hautpflege für welchen Hauttyp?

Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihren Hauttyp kennen und die Pflege dementsprechend anpassen. Denn nicht alle Produkte sind für jede Haut geeignet. Insgesamt gibt es fünf Hauttypen:

  • Normale Haut
  • Trockene Haut
  • Fettige Haut
  • Mischhaut
  • Sensible Haut

Auf den Pflegeprodukten sind diese Begriffe meist aufgedruckt. Wenn Sie also eine normale Haut haben, die weder fettet noch besonders trocken ist, können Sie bedenkenlos zu einem Hautpflege-Produkt für normale Haut greifen.

Leiden Sie hingegen ständig an Spannungsgefühlen und sehr rauer Haut, dann sind Sie mit einem Produkt für trockene Haut besser beraten. Das versorgt Ihre Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

Menschen mit fettiger Haut benötigen hingegen eine Pflege, welche die Talgproduktion wieder ins Lot bringt, während Menschen mit sensibler Haut nach Kosmetik Ausschau halten sollten, die frei von Reizstoffen wie zum Beispiel Düften und Alkohol ist.

Bei Mischhaut kombinieren Sie am besten mehrere Produkte miteinander.

Die richtige Reihenfolge

Tatsächlich kommt es nicht nur darauf an, dass Sie Ihre Haut täglich mit einer angepassten Pflege verwöhnen, sondern auch auf die Reihenfolge, in der Sie die verschiedenen Produkte verwenden. Zuerst sollten Sie die flüssigen Produkte wie zum Beispiel Seren auftragen. Anschließend können Sie Cremes und ganz zum Schluss Öle verwenden. Im Prinzip arbeiten Sie sich also von wasserbasierten zu öligen oder zu immer fester werdenden Substanzen vor.

Halten Sie sich bitte immer an diese Reihenfolge. Denn sobald Sie die Creme oder ein ölbasiertes Produkt auftragen, bilden diese eine Barriere. Diese soll Ihre Haut schützen. Nur leider schützt sie eben auch vor dem Serum. Das kann die Barriere dann nicht durchdringen. Deswegen kommt es immer als erstes.

Falls Sie vorhaben, nach der Hautpflege-Routine, Make-up aufzutragen, sollten Sie darauf achten, dass jede Schicht einzeln einwirken kann. Lassen Sie das Serum also erst einmal gut einziehen, bevor Sie Ihre Tagescreme auftragen. So können Sie unerwünschtem Pilling vorbeugen. Den Toner dürfen Sie bereits nach dem Serum auftragen. Das restliche Make-up folgt erst nach der Tagescreme.

Morgens und abends

Optimalerweise pflegen Sie Ihre Haut abends und morgens. Dabei gehen Sie unterschiedlich vor. Am Morgen sollte Ihre Routine so aussehen:

  • Gesichtsreiniger
  • Serum
  • Toner
  • Tagescreme
  • Sonnenschutz

Abends gehen Sie hingegen so vor:

  • Make-up-Reiniger
  • Toner
  • Serum
  • Nachtpflege

Anschließend gehen Sie am besten bald ins Bett. Denn auch ein erholsamer Schlaf wirkt Wunder und gibt der Haut ausreichend Regenerationszeit.

Wenn es einmal schnell gehen muss

Nicht immer ist im Alltag Zeit für eine ausgiebige Gesichtspflege. Beschränken Sie sich dann auf das Wesentliche. Dazu gehören unbedingt die Gesichtsreinigung, eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme und ein Sonnenschutzprodukt.

Bildquelle: Pixabay-User:in chezbeate

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